Andere Themen : Aktuell
Stomatitis in der Chemotherapie
In der Ärztezeitung wird berichtet, dass Patienten im Rahmen einer Krebs-Chemotherapie häufig eine Mundschleimhautentzündung (Stomatitis) entwickeln. In einer Studie mit Kindern senkte die Behandlung mit dem homöopathischen Komplexmittel Traumeel S die Erkrankungsrate um ein Drittel.
Familienservice BBS
Der Familienservice BBS aus Freiburg im Breisgau bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Dienstleistungen rund um das Thema Familie an, darunter auch die häusliche Kinderkrankenpflege durch einen ambulanten Pflegedienst.
Botulinumtoxin A
Die Ärztezeitung berichtet, dass sich der Wirkstoff Botulinumtoxin A über einen langen Therapiezeitraum hinweg bei Patienten mit Spastik und Dystonie als gut verträglich erwiesen hat. In 36 Placebo-kontrollierten Studien mit 2321 Patienten wurden keine unerwünschten Langzeitwirkungen festgestellt.
Zwillings-Rehabuggy
Von der Firma Otto Bock gibt es einen speziellen Zwillings-Rehabuggy: Das Modell Inline ist ein Straßengestell für zwei hintereinander positionierte Sitzeinheiten. Der Buggy ist äußerst stabil und zeichnet sich besonders durch den stufenlos einstellbaren Abstand der einzelnen Sitze zueineander aus. Alternativ kann das Modell Inline auch statt eines zweiten Sitzes mit Sauerstoff- oder Beatmungsgeräten oder ähnlichen Hilfsmitteln ausgestattet werden.
Swivel Walker
Der Swivel Walker (Foto) von der Firma Prowalk ist eine Orthese für Kinder, die ihr eigenes Körpergewicht nicht mit den Beinen tragen können. Durch Hin- und Herschaukeln des Oberkörpers bewegen sich die unteren Platten vorwärts und das Kind kann „laufen”. Der Boden muss hierzu allerdings ganz eben sein. Bei bestimmten Indikationen kann der Swivel Walker, der laut Angaben des Herstellers auch von Kindern leicht handzuhaben ist, eine Alternative zu Stehtischen oder -ständern sein.
Ratgeber Ketogene Diät
Ein neuer Beitrag im Bereich Frage & Antwort befasst sich mit einem neu erschienenen Ratgeber über den Einsatz der ketogenen Diät zur Behandlung von Epilepsie bei Kindern.
Asthma Leitlinie
Die Deutsche Atemwegsliga und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie haben ihre Leitlinie zur Diagnostik und Therapie bei Asthma überarbeitet. Eine wesentliche Neuerung dabei sind die praktischen Empfehlungen für die weitere Behandlung von Patienten, bei denen die übliche, stadiengerechte Therapie nicht ausreichend wirkt.
Die Kurzfassung der „Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Asthma” ist kostenlos und kann über die Geschäftsstelle der Deutschen Atemwegsliga sowie über den Thieme Verlag Euro bezogen werden.
Deutsches Down-Sportlerfestival
Das Deutsche Down-Sportlerfestival wird in diesem Jahr zum ersten Mal in zwei Städten ausgetragen, da seit dem Start des Projektes vor zwei Jahren die Teilnehmerzahl so rasch gestiegen ist, dass die Organisatoren von der Hexal Foundation sich etwas einfallen lassen mussten. Demnach findet das Sportfest für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Down-Syndrom am 4. Juni in Frankfurt/Main sowie am 24. September in Magdeburg statt.
Pädiatrische Palliativmedizin
Das Institut für Kinderschmerztherapie und pädiatrische Palliativmedizin (IKP) der Universität Witten/Herdecke hat zum ersten Mal in Deutschland ein übergeordnetes Konzept für die Palliativversorgung schwer kranker oder sterbender Kinder und Jugendlicher entwickelt. Der eigenständige Lehrplan für eine Zusatzweiterbildung dient dazu, Ärzte und Betreuer gezielt auf die besonderen Anforderungen der schmerztherapeutischen Betreuung von Kindern vorzubereiten. Weiterführende Informationen über die pädiatrische Palliativmedizin im Allgemeinen sowie das Konzept des IKP finden Sie auf den Seiten des Vereins Schmerzen bei Kindern.
Ronald-McDonald-Häuser
Die McDonald’s Kinderhilfe setzt sich durch den Bau und den Betrieb von Ronald-McDonald-Häusern für schwerkranke Kinder und deren Angehörige ein. Zur Zeit gibt es in Deutschland 13 Häuser, in denen jährlich mehr als 4000 Familien während eines längeren Klinikaufenthalts ein „Zuhause auf Zeit” finden.
Die Ronald-McDonald-Häuser bieten Schlaf-, Wasch- und Essgelegenheiten und ermöglichen darüber hinaus Gespräche mit Familien in ähnlichen Situationen sowie das Teilen von Kummer, Erleichterung und gemachten Erfahrungen. Das Angebot gilt übrigens nicht nur für die Mütter, Väter und Geschwister der Kinder, sondern auch für Großeltern, Onkel oder Tanten.
