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Medizin-Nobelpreis
¶Dienstag, 7. Oktober 2003, 22:53 Uhr
Wie Spiegel Online berichtet, wurde der diesjährige Nobelpreis für Medizin an Paul C. Lauterbur aus den USA und den Briten Sir Peter Mansfield vergeben, die die Magnetresonanz-Tomographie (MRT — auch als Kernspintomographie bekannt) entwickelt haben. Die MRT liefert präzise Bilder von Organen und Gelenken ohne Röntgenstrahlen oder Radioaktivität einzusetzen.
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Spiegel Online berichtet, dass der US-Forscher Raymond Damadian gegen die Vergabe des Medizin-Nobelpreises an zwei Kollegen protestiert hat. Auf ganzseitigen Zeitungsanzeigen ist zu lesen, dass Damadian selbst mit seiner Forschung die Grundlagen für die Magnetresonanztomographie (MRT) geschaffen habe und Lauterbur/Mansfield lediglich technische Verbesserungen für dieses Verfahren entwickelt hätten.
Der Artikel bei Spiegel Online: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,269339,00.html.
Redaktion