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Atemnot-Therapie

Mittwoch, 19. November 2003, 17:51 Uhr

Menschen, die im Rahmen einer Lungenerkrankung unter chronischer Atemnot leiden, müssen sich häufig damit abfinden, dass die verfügbaren Behandlungsmaßnahmen darauf beschränkt sind, ein weiteres Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

Der Bochumer Sportwissenschaftler Peter Richard Wright hat jetzt jedoch in ersten Studien mit einem neuen Therapiekonzept bewiesen, dass ein speziell auf Menschen mit chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) zugeschnittenes Krafttraining eine positive Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit der Lunge haben kann.

Eine COPD-Erkrankung schädigt die Atemwege und verringert die Zahl der Lungenbläschen, wodurch Atemnot oft zum Dauerzustand wird. Viele herkömmliche Therapien setzen vor allem auf eine Schonung des Patienten. Wright zufolge wird dadurch jedoch die Muskulatur geschwächt, während die Testpersonen in seinen Studien stabiler und kräftiger geworden sind und manche, die zuvor auf Sauerstoff angewiesen waren, im Rahmen des Versuches bis zu zwei Stunden ohne Sauerstoffgabe auskamen.

Ein ausführlicher Bericht zu diesem Thema findet sich auf der Webseite von Uni-Protokolle.de.

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